Die Studienplatzklage mit Rechtsanwalt Daniel Schmidt.
Ihr Weg zum Wunschstudienplatz!

Die Studienplatzklage im Studienfach Humanmedizin

- im ersten, höheren oder klinischen Fachsemester.


Wir klagen für Sie Ihre Zulassung für das Studienfach Humanmedizin (im ersten, höheren oder klinischen Fachsemester) ein - und das bundesweit. Das bedeutet, dass Sie einen Studienplatz - so die Klage erfolgreich verläuft - außerhalb der festgesetzten Kapazitäten erhalten. In jedem Semester werden im Studienfach Humanmedizin zusätzliche Kapazitäten bei den Hochschulen gerichtlich festgestellt - und das in der Regel für jedes Fachsemester.

Wie ist das möglich? Da jedem Bundesbürger die Wahl des Berufes gemäß Art. 12 Abs. 1 GG (Grundgesetz) freisteht, sind die Hochschulen gesetzlich verpflichtet, die Anzahl der vorhandenen Studienplätze entsprechend der Vorgaben der Hochschulzulassungsverordnungen und weiterer rechtlicher Bestimmungen sowie - in den medizinischen Studienfächern - entsprechend auch der Gegebenheiten der universitären und kooperierenden Krankenhäuser höchstmöglich entsprechend ihrer Kapazität zu errechnen, festzusetzen und die Zahlen zu veröffentlichen. Mit der Studienplatzklage behaupten wir, dass weitere, außerkapazitäre Studienplätze vorhanden sind, die Hochschulen ihrer Verpflichtung also hinsichtlich der höchstmöglichen Auslastung nicht (hinreichend) nachgekommen sind. Im gerichtlichen Verfahren wird die Berechnung  der Zulassungszahlen dezidiert überprüft. Eine Vorabprüfung ist hier leider nicht möglich, da die Kapazitätsberechnungen erst im Verlauf des gerichtlichen Verfahrens einsichtig sind. Dies beschreibt kurz, was das teils längerwährende und immer komplizierte Kapazitätsverfahren im Wesentlichen bedeutet!

Auf einen Blick:

Optimierung Chancen im ersten Fachsemester

  • frühzeitig Anwalt kontaktieren
  • reguläre Bewerbung hochschulstart mit uns abstimmen
  • Unterlagen vollständig einreichen
  • Hinweisen im Verlauf folgen


Optimierung Chancen im höheren Fachsemester

  • frühzeitig Anwalt kontaktieren
  • Äquivalenzbescheinigungen bzw. Anrechnungen schnellstmöglich beantragen
  • reguläre Bewerbung bundesweit durchführen
  • Unterlagen vollständig einreichen
  • Hinweisen im Verlauf folgen




Optimierung Chancen im klinischen Fachsemester

  • frühzeitig Anwalt kontaktieren
  • Physikum im Ausland: ggf. Übersetzung beauftragen, Anrechnung beim Landesprüfungsamt beantragen
  • reguläre Bewerbung bundesweit durchführen
  • Unterlagen vollständig einreichen
  • Hinweisen im Verlauf folgen




Informationen zur Studienplatzklage im zweiten, dritten oder vierten Fachsemester finden Sie hier:


Informationen zur Studienplatzklage im klinischen Abschnitt des Humanmedizinstudiums finden Sie hier:


Höheres FS Medizin


Klinisches FS Medizin


 

Im Folgenden finden Sie  Informationen zur Studienplatzklage für das  erste Fachsemester.

Bei der Planung von Studienplatzklagen sind Frist- und Formvorschriften zu beachten, deren Missachtung umgehend zur Ablehnung des Antrags auf Erlass einer Einstweiligen Anordnung (so der korrekte Terminus der sog. 'Studienplatzklage') betreffend der Hochschulzulassung führt. Daher ist es immens wichtig, sich frühzeitig zu informieren und eine erfahrene Kanzlei an Ihrer Seite zu haben!

Damit sind die Chancen der Studienplatzklage im Studienfach Humanmedizin bereits angesprochen.

Die Chancen Ihrer Studienplatzklage im Studienfach Humanmedizin sind von vielen Faktoren abhängig. Zur Optimierung der Chancen ist es ausgesprochen ratsam, uns früh zu kontaktieren. Denn bereits die innerkapazitäre, also reguläre Bewerbung über hochschulstart sollte bereits auf die Kapazitätsverfahren hin ausgerichtet sein. Zwar ist die reguläre Bewerbung bei vielen Verwaltungsgerichten nicht als zwingende Voraussetzung für die Durchführung der Studienplatzklagen erforderlich, doch sehen es die Gerichte zum Teil auch anders. Insoweit kann sogar die Angabe der Universität im Auswahlverfahren der Hochschulen entscheidend sein. Doch auch, wenn Sie erst im späteren Verlauf zu uns finden, sind die Chancen auf Zulassung noch hinreichend. Dies insbesondere dann, wenn wir die bestehenden Fristen für die außerkapazitäre Antragstellung an die Hochschulen (s. download nebenstehend) für Sie wahren können. Bevor nämlich ein Antrag an das Gericht gestellt werden kann, ist ein (fristgerechter) Antrag an die Universität zwingend erforderlich - dieser Antrag ist allerdings nicht zu verwechseln mit der regulären Bewerbung. Die beiden Antragsverfahren sind rechtlich voneinander getrennt.

Sie sehen bereits, dass es viele Gegebenheiten zu berücksichtigen gilt, und dass nur eine erfahrene Kanzlei all diese zu berücksichtigen in der Lage sein wird! Eine etwa prozentual ausgedrückte Zulassungswahrscheinlichkeit zu benennen, kann dennoch keine seriös arbeitende Kanzlei leisten. Denn es kommt sehr auf die individuellen Voraussetzungen an, hinsichtlich des Einstiegszeitpunktes sowie des zur Verfügung stehenden Budgets, zumal im Vorfeld die jeweiligen Gegebenheiten des Semesters unmöglich vorauszusagen sind. Wir können Ihnen aber aufgrund der Erfahrungen aus vergangenen Semestern eine realistische Einschätzung zu Ihrer persönlichen Situation geben.

Bitte beachten Sie: erste Fristen sind in jedem Semester bereits zum 15. Juli  d.J. (für das Wintersemester) beziehungsweise zum 15. Januar d.J. (für das Sommersemester) zu wahren! Weitere Fristen folgen dann. In Bayern beispielsweise ist keine Frist festgesetzt. Es gilt also, je nach Zeitpunkt des 'Einstiegs' zu sehen, wo sinnvoll geklagt werden kann. Für die Humanmedizin sollten Sie daher nicht 'wählerisch' sein, was den Studienort betrifft!


Wir möchten im Folgenden einen Einblick darüber geben, was Sie hinsichtlich der Dauer und des Ablaufs der Studienplatzklage erwartet. Nachdem der Antrag an die Hochschule sowie der Antrag an das zuständige Verwaltungsgericht gestellt ist, wird die Hochschule die Kapazitätsberechnungen dem Gericht zur Prüfung einreichen. Auch die Rechtsanwälte, die die in der Regel recht zahlreichen Antragsteller vertreten, erhalten Einblick in diese und können etwaige Fehlberechnungen aufdecken. Auch das Gericht hat einen dahingehenden gesetzlichen Auftrag. Die Universitäten sind zum Teil (etwa in 1/3 der Fälle) dazu übergegangen, auf den an sie gerichteten Antrag auf außerkapazitäre Zulassung einen Ablehnungsbescheid zu versenden. Gegen diesen muss dann - neben dem zwischenzeitlich eingeleiteten Eilverfahren - Klage erhoben werden, um das Rechtsschutzbedürfnis im Eilverfahren aufrecht zu erhalten. Die Hochschulen wehren sich gegen etwaige Anwürfe zudem teils mittels eigener Anwälte, was die Kosten in diesen Verfahren leider erhöht. Dazu mehr weiter unten.


Die Prüfung der Kapazitätsberechnung dauert im Eilverfahren in der Regel zwischen einem und sechs Monaten. Teils haben einzelne Verfahren bis zu einem Jahr gedauert, aber das ist eher die Ausnahme. Sobald eine Entscheidung vorliegt, informieren wir Sie natürlich hierüber! Es wird dann eine Beschwerdemöglichkeit geprüft. Teils erscheint es sinnvoll, gegen einen Beschluss in die Beschwerde zu gehen. Hierin liegt zum Teil eine zweite Chance: denn viele an den Verfahren beteiligte Anwälte nehmen diese Möglichkeit nicht wahr. Im Beschwerdeverfahren muss dezidiert vorgetragen werden, ein pauschaler Anwurf reicht nicht aus. Hierin mag der Grund für die Zurückhaltung liegen, die Ihre Chance sein kann. Allerdings werden wir Sie nicht 'pauschal' in die Beschwerdeverfahren führen, denn jedes Verfahren bedeutet natürlich auch, dass zusätzliche Kosten entstehen.


Die Kosten teilen sich auf verschiedene Posititonen auf: so fallen Kosten für die Beauftragung des eigenen Anwalts an, für eventuell beteiligte Anwälte der Gegenseite sowie für die Gerichtskosten. Kaum ins Gewicht fallen die Verwaltungsgebühren, die die Universitäten zum Teil geltend machen. Für all diese Positionen gelten gesetzliche Bestimmungen. Denn sie berechnen sich aus den von den Gerichten im Verfahren festgesetzten Streitwerten, die als Berechnungsgrundlage dienen, sie sind also selbst nicht zu zahlen! Die Streitwerte divergieren zwischen € 1.000,00 und € 5.000,00. Entsprechend höher oder niedriger fallen die daraus errechneten Gebühren aus. Wir können Ihnen an dieser Stelle nicht im Einzelnen aufführen, welche Gebühren gegen welche Hochschule anfallen.


Wir werden dies aber gern für Sie tun, sobald wir Ihre persönliche Situation besprochen haben. Denn diese beeinflusst maßgeblich die insgesamt anfallenden Kosten. Dabei kann ein eventuell begrenztes Budget gern Berücksichtigung finden. Wenn wir Ihnen hier einen etwaigen Durchschnittswert angeben, der sich pro Verfahren auf ca. € 1.200 (inkl. aller o.a. Kosten) beläuft, nützt Ihnen dieses kaum. Denn es kommt im Einzelfall auf viele Umstände an, die hiervon abweichend die Höhe beeinflussen, wie: ist ein Gegenanwalt beteiligt? Wie hoch ist der gerichtlich festgesetzte Streitwert? Muss zusätzlich zum Eilverfahren Klage erhoben werden?

Um weitere Informationen zu erhalten, kontaktieren Sie uns gern unter der Rufnummer 02191-24071! Wir stehen Ihnen für ein kostenloses, erstes Infogespräch gern zur Verfügung! Oder schreiben Sie uns an info@studienplatzklage-schmidt.de, wir rufen Sie gern zu einer Ihnen passenden Zeit zurück!

Denken Sie immer daran: es gelten bundesweit diverse Fristen, die es zu wahren gilt, damit Ihre Chancen auf Zulassung zum Studium der Humanmedizin steigen. Zögern Sie also nicht, uns zu kontaktieren!

HIER FINDEN SIE INFORMATIONEN ZU DEN AUSWAHLVERFAHREN DER UNIVERSITÄTEN.

Zum guten Schluss - Informationen zu Rechtsschutz und Prozesskostenhilfe.

Infobox Rechtsschutzversicherung (RS)

Infobox Prozesskostenhilfe

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung, können wir diese gern für Sie hinsichtlich einer Deckungszusage anfragen! Viele Rechtsschutzversicherungen sind dazu übergegangen, dezidiert bezogen auf die zu verklagende Hochschule Argumente zur Erfolgsaussicht anzufordern.

Dies kann nur eine erfahrene Kanzlei leisten! Wir haben in zahllosen Fällen eine Deckungszusage erreicht, auch gegen teils erheblichen Widerstand der RS!

Beachten Sie auch die Hinweise unseres Merkblatts:

Möchten Sie zur Finanzierung Ihrer Studienplatzklage Prozesskostenhilfe beantragen, bedenken Sie bitte, dass meist bereits vor Entscheid über die PKH die Kapazitätsverfahren bereits eingeleitet werden müssen!

Zudem fordern die Gerichte die gezahlten Beträge zurück. Kosten der evtl. auftretenden gegnerischen Anwälte und außergerichtlich anfallende Gebühren werden nicht übernommen!

Beachten Sie auch die Hinweise unseres Merkblatts:

Merkblatt RS.pdf (360.8KB)
Merkblatt RS.pdf (360.8KB)


Merkblatt PKH.pdf (368.84KB)
Merkblatt PKH.pdf (368.84KB)




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